Rodeln
„Fitzelchen on ice“ Jungscharler erobern den Feldberg
„Auf dem Feldberg herrscht Schneechaos,
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die Parkplätze wurden vom ein Meter hohen Neuschnee nicht geräumt …“ so war es allenthalben in unseren lokalen Radiosendern zu hören. Genau die richtigen Voraussetzungen für eine anständige Rodeltour der Fitzelchen!
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Und so machten sich rund 20 Kinder und Betreuer auf den Weg zum wohl großartigsten Schlittenerlebnis ihres Lebens.
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Die Fitzelchen sind die Jungschar der evangelisch methodistischen Kirche in Friedrichsdorf. Jeden Samstag um 15 Uhr treffen sich die Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren in den Gemeinderäumen. Neben eher besinnlichen Themen wie die Bibelentdeckertour stehen eine Fülle spannender Erlebnisse auf dem Programm: Geländespiele, Nachtwanderungen, Übernachtungen, Zeltlager, Besuche des Senkenbergmuseums in Frankfurt, des Mathematikums in Giessen, Freibad- und Wellenbadbesuche und vieles vieles mehr.
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„Wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben, Gottes wirken im Alltag und in der Freizeit ganz natürlich zu erfahren“, sind sich Ernst Breuninger und Volkmar Kübler, zwei vom sechsköpfigen Leiterteam einig. Die große Teilnehmerzahl am vergangenen Samstag scheint ihnen Recht zu geben.
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Kaum auf dem Feldberg angekommen, empfing die Gruppe eine tief verschneite Winterlandschaft, die den nicht gerade schneeverwöhnten Friedrichsdorfern, beinahe unglaublich vorkam. Raus aus den Fahrzeugen und so schnell die Stiefel durch den Schnee trugen, ab zum Hang. Traditionell rodeln die Fitzelchen auf dem alten Skiabfahrtshang von der oberen Station bis weit den Feldberg hinunter. Die Strecke ist steil, schnell und stellenweise vereist. Da nehmen die Schlitten und Bobs mächtig Fahrt auf und es gelingt so mancher waghalsige Sprung über die Schanze. Wahnsinnig cool finden die älteren Fitzelchen. Die Jüngeren ziehen da eine kontrollierte Abfahrt gemeinsam mit einem der Leiter vor. Auf ihre Kosten kommen alle – die Waghalsigen genauso wie die Vorsichtigen, denn egal, was die Fitzelchen unternehmen, da gibt es immer nur Gewinner.
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Beinahe 3 Stunden ging es rauf und runter. Nass, ausgepowert und hoch zufrieden versammelte sich die Schar dann wieder am Parkplatz. Der eine oder andere neugierige Blick streifte die Gruppe, die sich wie immer am Ende eines gemeinsamen Erlebnisses zum Gebet versammelt hatte. Und dieses wunderbare Erlebnis in dieser herrlich verschneiten Natur gab reichlich Anlass für ein Dankeschön an unseren Schöpfer. Glücklich und zufrieden fuhren wir wieder raus aus dem Winter und rein in das trübe Wetter von Friedrichsdorf.
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